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Aug
05
2010
Bereits seit einiger Zeit wollte ich in den Wildpark Lüneburger Heide, aber irgendwie gab es immer was anderes. Nun haben wir es endlich geschafft. Es war recht leer, evtl. auch aufgrund des Wetters, so das wir in Ruhe alles betrachten können. Der Wildpark bietet deutlich mehr Tiere als das Wisentgehege bei Springe, welches aber auch sehr schön ist. Der Eintrittspreis mit 8,50 EUR ist moderat wenn man die Menge an Tieren und Größe des Geländes bedenkt. Zur Zeit ist der Bau eines Schneeleoparden Geheges im gang. Die Tiere sollen demnächst kommen. Ausser unseren heimischen Tieren gibt es Wölfe, Bären, Elche, Rentiere und und und. Ein kleine Auswahl dessen gibt im Album. Das Gelände ist hügelig und mit viel Baumbestand. Es gibt überall Bänke und Tische so das man pausieren und essen kann. Viele Tiere können gefüttert werden, allerdings nur mit dem an den Gehägen in Automaten befindlichen Futter. Wer nicht alleine wegen des Wildparks den weiten Weg von Hannover nahe Hamburg in Kauf nehmen möchte dem kann ich noch sehr den Barfußpark Egestorf empfehlen. Man spaziert dort ca. 2h barfuß (wie auch sonst bei dem Namen) durch Schlamm, Glas, Moor, Tannenzapfen, usw. Der Barfußpark liegt in der nähe des Wildparks und kann gut verbunden werden. Zu Ingos alljährlicher Ostseetour fanden sich diesmal 9 PKHler/innen ein vom Fischland über Darß, Zingst nach Stralsund zu paddeln. Nachdem es letztes Jahr windbedingt garnicht und vorletztes Jahr 4 Tage gegen den Wind ging, sollte dieses Jahr alles besser werden. Als Fazit vorweg kann man schonmal sagen: Es war besser ! Gestartet wurde diesmal auf der Recknitz bei Damgarten. Nach einigen Metern mündet sie bereits in den Ribnitzer See der später in den Saaler Bodden übergeht. Am Wasserwanderrastplatz von Dierhagen nach 10 km wurde erstmal ausgiebig Pause gemacht mit Siesta, Bier und Sonnebad. Der Türcode des Herren-WC war auch schnell geknackt (1,2,3,4 für alle die mal müssen). Bei schönstem Sommerwetter ging es dann durch den teilweise nur knietiefen Bodden zum Hafen nach Althagen, unserem heutigen Tagesziel. Dort durften wir auf einem schöner Platz direkt am Ausstieg im Windschutz des Schilfs campieren. Eine Public-Viewing Bühne konnte wir am Abend bei kurzem Regenschauer als Lagerplatz nutzen. Auch am nächsten Morgen sollten wir sie brauchen. Am Donnerstag ging es dann weiter nach Zingst, nun wiedermal wie immer mit I.H. gegen den Wind. Leider hatten sich auch Wolken vor die Sonne geschoben so das es insgesamt nicht mehr so schön war. Ein kleines Gewitter zwang uns nach dem Koppelstrom den Bodstedter Bodden weiter als geplant aus zu fahren. An unserem Tagesziel Zingst angekommen, standen wir nun vor der Qual der Wahl des Lagerplatz. Zur Wahl Stand zunächst der 1. Hafen von Westen aus gesehen. Er war uns durch 2 unangenehme Dinge vom letzten Mal bekannt: Der schlechte Ausstieg und der hohe Preis (..für diese Leistung). Somit ließen wir ihn erstmal links liegen. Die nächste Möglichkeit war der nahe Angelverein. Trotz Rettung eines Blinkers durch unseren Fahrtenleiter ließ sich der wackere Angelschwinger nicht überreden das wir dort campen dürfen. Für ein Bier in der Angelverein eigenen Kneipe dürften wir hingegen gerne anlegen – na dann Prost ! Als nächstes folgte der Hafenmeister der uns den Tipp gab mal in Hafen 2 nachzufragen, da könne man wohl zelten. Und so war es dann auch. Wir durften neben den Bootshallen unsere Zelte aufschlagen. Die Lage am Wasser war gut und der Ein- und Ausstieg perfekt. Der Preis war es auch, die Mücken am Abend nicht und die wunderbar helle, die ganze Nacht scheinende Beleuchtung nahe der Zelte für einige auch nicht. Am Freitag fuhren wir dann ohne Wind (ich muß das hier mal unterstreichen da das selten vorkommt) über den Barther Bodden und der Grabow zum Hafen nach Barhöft. Davor stand allerdings zunächst das Abwettern eines Gewitters in den weiter oben beschriebenen Bootshallen – ideal auch für uns. Das Wetter änderte sich im Laufe des Vormittags von eben diesem Gewitter, über trocken und diesig bis hin zu sonnig und sehr Schwül. So kam die Pause beim Wasserwanderrastplatz nähe Nisdorf gerade gelegen. Die vermeintlichen bis zum Ufer reichenden Fischernetze führten dazu das sich 2/3 der Gruppen 500m mehr ins Fahrtenbuch schreiben dürfen. Toiletten gab es am WWR keine, so das der ein oder andere auf der Suche nach einem guten Platz bereits zu Fuß fast am heutigen Etappenziel landetet, naja fast. Die letzen 11 Kilometer bis zum Hafen von Barhöft quälte den ein oder anderen die schwüler Luft. Der uns dort zugewiesene Liegeplatz hatte wiederum 2 Nachteile: Noch mehr Mücken als anderswo und evtl. die Quelle dessen: Hundehinterlassenschaften. Die Duschen waren hier sehr schön und der Preis moderat mit 50 Euro. Was dem Platz jedoch fast fehlt sollten wir am Abend spüren: Eine Unterkunfts- oder wenigstens Unterstellmöglichkeit bei schlechtem Wetter. Zum Glück kam der starke Wind von hinter dem Hafenmeisterhaus, so das der kleine Dachvorsprung (dem Spitzdach sei Dank, statt Flachdach) uns zumindest 4/5 Wind und Regenschutz gab. Lustig wurde es trotzdem da verschiedene Wein verköstigt wurden. Am nächsten Morgen war zwar der Regen verschwunden, der Wind hatte hingegen nicht nachgelassen. So wurde nach dem Frühstück in der Sonne der Beschluss gefasst das heutige Ziel Stralsund nicht mehr anzugehen sondern die Fahrt hier zu beenden. Nachdem Katrin die Fahrer dankenswerter Weise abgeholt und zu den Autos zurückgebracht hatte, traten wir die Heimreise an. Ein kleiner navigatorischer Ausflug endete noch fast im Warnowtunnel, danach lief es dann aber störungsfrei bis Hannover. Bilder der Tour gibt wie immer im Album unter 2010 -> 10 Bodden und die GPS-Aufzeichnungen zum metergenauen Nachpaddeln unter Tracks. Paddelkilometer: Mal sehen wo wir nächstes Jahr gegen den Wind steuern ! Knapp 6 Wochen stand das neue Rad nun im Keller (OK, es war auch schonmal in der Leinemasch) und konnte heute das erste Mal richtig bewegt werden. Den Osterwald hatte ich durch 2 sehr nett gelegene Cache vor kurzem erkundet und da er nicht so weit von Hannover entfernt liegt ausgewählt. Wir fuhren kreuz und quer durch Osterwald, Nesselberg und Kleinen Deister. Die Auffahrt zur Sennhütte nahmen wir gleich 2x, nach einer ausgiebigen Stärkung ging es dann auch 1x bergab. Der schönste Teil der Tour war zum Schluß die kurze Auffahrt zum Ritterkreuz mit wunderbarem Singletrail. Das Video zeigt die Abfahrten von der Sennhütte sowie die vom Ritterkreuz auf dem Kammweg entlang der Barenburg. Über Ostern waren wir zurück in Wesenberg an der Strelitzer Kleinseenplatte, genauer am Woblitzsee. Auf unser letzjährigen Gepäcktour hat es uns hier so gut gefallen auf dem Platz vom Union Wesenberg. Das Wetter war so gut das wir 3xpaddeln, 2xradeln und 1xwandern konnten. Bilder gibts im Album. Lang, lang ist’s her, aber ich hab mein Boot sofort in der Bootshalle gefunden. Der Pegel der Innerste war zu gering, deshalb ging es zur Ilme bei Einbeck, ein würdiger Ersatz. Der Pegel in Oldendorf stand bei 120cm, so das für die ‘Locals’ klar war: Wir müssen weit oben einsteigen. Weit bedeutet in diesem Fall, weit oberhalb dessen was im DKV-Führer als Kilometer 0 angegeben wird. Und dies sind ca 3,5 km oberhalb Reliehausen. Ich bin diese Strecke vor ca. 4 Jahren schon einmal gefahren und hatte nur beste Erinnerungen. Von der etwas höher parallel führenden Straße konnte ich 1x (in Worten einmal) einen vermutlich umtragewürdigen Baum erkennen. Beim Einstieg wurde schnell klar: Der Pegel passt – einsteigen. Was nun folgte war, anders als aus der Autoperspektive zu erahnen, ein Mix aus paddeln und umtragen. Erst kurz vor Reliehausen war das Umtragen der Bäume vorbei, nun folgten lediglich Wehr- und Brückenumtragungen. Apropos Brücken, manche war zu niedrig, manche hoch genug zum unterfahren. Problematisch waren eigentlich nur die die sich nicht genau in eine der Kategorien einordnen ließen. Genauso wurde dann an diesen auch Verfahren: Teils wurden sie geduckt, getaucht und per Doppelboot befahren. Passiert ist allen nichts, naß waren wir sowieso vom ‘Baum-ausetzen-einsetzen-paddeln’. Das Ende an der Bruchmühle wurde insgeheim von jedem herbeigesehnt, auch wenn das natürlich keiner zugibt. Ich oute mich: Ich hab mich aufs Ende gefreut ! So geht ein schöner Paddeltag nach 5h paddel-wander-Mix bei typischem Ilme Wetter (bedeckt mit Nieselregen) vorbei. Den GPS-Track der Tour gibts hier . Demnach waren es 11km. Nach DKV-Führer müssten es eigentlich mehr sein, aber da gab es ja schön öfter Differenzen (siehe Leine). Kleines Video meiner Neuerwerbung gibts hier. Das war mein erster Test – ich übe noch. Was geht kann mir hier sehen, auch wenn ich diesen Sport sicherlich niemals ausüben werde.
Mrz
14
2010
8° Ost, Klimahaus BremerhavenGeschrieben von Thorsten in Uncategorized, tags: Museum BremerhavenBei verregnetem Wetter haben wir heute die Leine-Frühlingsfahrt sausen lassen und endlich das neue Klimahaus in Bremerhaven besucht. Das Haus wurde letztes Jahr durch Bob Geldorf eingeweiht und ist vom Thema sicherlich einzigartig auf der Welt. Man nimmt an einer Reise entlang des 8. Längengrades, ausgehend von Bremerhaven, rund um den Erdball teil. Dabei gelangen wir über die Schweiz, Afrika, Antarktis, Südsee, Arktis und Halig Langeneß wieder zum Ausgangspunkt zurück. Und das inkl. der jeweilig vorherschenden Temperaturen. Die Jacke sollte man jedoch besser im Auto in der Tiefgarage lassen, da der überwiegende Anteil doch recht mollig ist. Weitere Attraktionen in Bremerhaven sind das Deutsche Schiffahrtsmuseum, das Auswandererhaus und die Dachteresse des Atlantic Hotel Sail City mit super Aussicht auf alles. Nicht zu verschweigen der Zoo am Meer. Alles zusammen mit noch etwas mehr nennt sich Havenwelten , ist wirklich beeindruckend und bietet Ausflugspotential für viele Tage. Wenn eine Beschreibung für perfektes Wetter den Begriff “Kaiserwetter” verdient, dann heute. Von Bakede aus ging es eigentlich ‘nur’ zum Kammweg und im Bogen über Hamelspringe zurück. Aber der kurze 20min Abzweig zum Süntelturm mußte natürlich mitgenommen werden. Der Ausblick vom Turm war bei diesem Wetter unglaublich. Evtl. konnte man sogar den Brocken im Harz sehen, ich bin mir aber trotz 500fach vergrößerte Fotoaufnahme nicht sicher. Nach 16,5 km und 4,5 h im Schnee (ich hatte die Gamaschen heute mit) gab es im Cafe noch schönen, fruchtigen Kuchen. Bilder davon gibts im Album, die Tour als GPS-Track unter GPS. Da haben wir uns die letzten Jahr wohl zu viel beschwert, dass es kaum noch schneit, so dass Frau Holle es dieses Jahr mehr als gut mit uns meint. Gestern hat es, nachdem Anfang der Woche eigentlich alles weg war und es schon +10 Grad hatte, kräftig geschneit. Wir haben das schöne Sonnen-Schnee-Winter-Wetter gleich heute ausgenutzt und wiedermal eine Tour aus unserem Büchlein “Unser Sonntagsausflug” gemacht. Die Touren sind keine Gewaltmärsche, führen einen aber immer wieder an schöne Ecken, die ich bislang weniger kannte. Heute war die Wanderung zur Deisterpforte bei Springe dran. Schon hunderte Male, insbesondere in meinen Jahren in Paderborn, habe ich sie mit dem Auto durchquert. Nun war sie auch per pedes dran. Der Schnee war stellenweise tief aber gut zu gehen. Das nächste Mal nehm ich vielleicht endlich mal meine Gamaschen mit Bilder unser vergangen Schneewanderungen am Gehrdener Berg, im Deister zum Nordmannsturm und von heute gibt wie immer im Album unter 2010-> 03 immer noch Schnee … Morgen gehts dann, vermutlich bei noch schönerem Wetter in den Süntel !
Heute waren wir im 3er Team in der Eilenriede beim Nachtcache “Tierische Nacht”. Wie bei unserem letzten Nachtcache hatten wir uns wiedermal ein sehr kalten Abend ausgesucht. Die Marke von -14 Grad wurde diesmal aber nicht erreicht. Es war 2 Grad wärmer… Der Cache war auch viel schöner ausgearbeitet und wir haben an keiner Station länger als 10min gesucht. Insgesamt waren es 2,5 unterhaltsame Stunden in der wir 7 km zurücklegten. |









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