Unseren diesjährigen Sommerurlaub verlebten wir in den schedischen Ostschären. Die Schären bilden an der südlichen Ostküste des Landes einen ca. 200km langen Inselgürtel der dem Festland vorgelagert ist. Die Insel oder halt Schären sind zwischen Handtuch- und Fussballfeld groß (oder auch noch größer, es viel mir nur keine bekannte Größenzuordnung ein). Wir starten, wie einige der Mitpaddler bereits vorher, beim Campingplatz in Halmare bei Loftahammar.

Vorteil dieses Platzes ist der Sandstrand beim Einstieg, das man sein Auto während der Paddeltour gut stehen lassen kann auf dem Parklatz des Campingplatzes (…gegen eine Bestechung in Form einer Flasche Wein) und das der Platz bereits weiter draußen im Schärengürtel liegt und man damit bereits näher an seinem ‘Paddelrevier’ ist.

Den Montag nach Ankunft haben wir ob des etwas stürmischen Ostwindes zunächst vor Ort verbracht und haben nur eine ‘kleine’ Aufwärmrunde gemacht. Richtig los ging es dann am Dienstag mit voll gepacktem Boot. Wobei ‘voll’ es bei meinem Boot nicht richtig trifft. Der Nordstern schluckt soviel an Gepäck das ich noch reichlich Platz hatte. Das Gewicht war aber schon ganz schön dolle.

Den Dienstag konnten wir bei bestem Spätsommerwetter auf relativ offenem Wasser, also mit wenig Wind- und Wellenschutz durch Land, genießen. Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Fischhändler in Stora Grindö ging es zu unserem ersten Übernachtungsplatz auf Torrö. Der Platz liegt gut geschützt. Kurz vor dem Platz war die heutige Kernstelle mit der sehr flachen und steinigen Durchfahrt unterhalb der Straßenbrücke. Ich persöhnlich durfte mich von der Höhe der Steine überzeugen.

Am Mittwoch wurde Kurs auf die Insel Sandö. Lt. Anton die einzige mit Sandstrand, also kein kompliziertes, glitschiges Aussteigen. Einfach drauffahren und fertig. Mit dieser Aussicht ging es bei ebenfalls bestem Wetter über die Ostsee. Der Platz liegt ebenfalls sehr geschützt und der versprochene Sandstand war noch vorhanden. Abends gab es einen kurzen Regenschauer. Danach war wieder alles prima.

Am Donnerstag waren wir für unseren Paddelkollegen Robert im Auftrag unterwegs. Wir mussten auf Sanskären eine angebliche Gedenkstätte des VKL Lübeck inspizieren. Robert vermeldeten wir ‘Alles OK’, allerdings war das nicht gaanz richtig. Der Holzpfosten lag ca. 10m von seinem Bestimmungsort entfernt und bei der richtigen Montage wurde er durch uns auch noch in der Mitte gespalten.

Also Robert wenn du das liest: Wir waren es nicht ;-)

Nächster Zwischenstopp des Tages war Harstena, eine schöne, in den Sommermonaten bewohnten, Insel. Nach dem obligtorischen Rundgang durch den Ort wollten wir noch etwas einkaufen beim Bäcker bzw. im Kiosk. Das ging aber beides leider nicht da sie schon geschlossen waren. Daran merketen wir was wir vorher schon wussten: Die schwedische Sommer ist schon fast vorbei.

Unser Ziel des Tages war nach diesmal erfolgreichem Einkaufszwischenstopp in Tyrislöt die Insel Yttre Olsön. Von Ferne machten wir einen guten Zeltplatz aus zu dem ich bei späterer Stunde die Bemerkung ‘Kavu-Day’ anbrachte.

Für Freitag rechneten wir bereits mit Regen und Sturm und blieben auf der Insel. Das war auch gut so denn ab dem Mittag regnete es bis Abends durch. Zwischenzeitlich nutze ich Marcs Tarp an einem herrlichen Aussichtplatz alleine. Nachdem meine Körperkerntemperatur bereits verdächtig tief abgesunken war, trat ich den Rückzug ins Zelt an. Die sehr kurzen Regenpausen wurden für die menschlichen Bedürfnisse genutzt. Samstag ging es dann bei zunächst kühlem Wetter retour in Richtung Süden. Wir wählten hier aber einen anderen Weg als die vergangenen Tage gen Norden. Von Tyrislöt fuhren wir eine knappe 3/4 Stunde gegen recht heftigen Wind. Später wurde das Wetter besser. Etwas schwer taten wir uns an diesem Tag mit der Quartiersuche. Die Wahl des Eilandes war dann im Nachhinein phantastisch. Man konnte gut aussteigen, direkt nebenan, windgeschützt Zelten. Aber das Highlight der Insel war sein nordwestlicher Felsrücken. Abends haben wir alle zusammen diese Seite bei herrlichstem Sonnenwetter erkundet und viele Bilder gemacht. Einige auch davon natürlich im Album. Die Insel heißt übrigens Ekholmen. Mit dieser Info alleine wird man die Insel kaum finden da gefühlt jede 5. Insel Ekholmen heißt. Ebenso kommen die Namen wie Lindholmen, Maasholmen, etc. des öfteren vor.

Sonntag verließen wir dieses Ekholmen und machten uns auf den Weg nach Stoar Aspskär. Mir fällt nichts besonders berichtenswertes zur Fahrt und diesem Platz ein. Ausser das das Wetter wie meistens schön war. Die Insel war zur klein um großartig erkundet zu werden.

Montag ging es weiter gen Süden und wir kamen über die Fischzwischenstation Stoar Grindö (auch wir kauften heute hier ein) nach Flatholmen. Unnötig zu erwähnen das dieser Platz schön und geschützt liegt. Dort gab es wie Marc bemerkte ‘Festnetzanschluß’. Abends taten wir zum ersten Mal was man eigentlich nicht auf eine Schäre tun soll: Wir machten eine Lagerfeuer. Aber der Schäre ist nichts passiert, Ehrenwort.



Dienstag folgt die vielleicht schönste Überfahrt des Urlaubes über meist freies Gewässer nach Ragetholmen. Dieser Zeltplatz übertraf von seiner Lage die anderen noch einmal. Er war leicht erhöht, jedoch an diesem Tage etwas im Südostwind. Auf der Ostseite gibt es noch ca. 10 weitere wunderbare Zeltplätze. Eine Insel mit vielen Möglichkeiten.

Mittwoch wolten wir bei langsam schlechter werdenden Wetter die Reise beenden. Auf dem Rückweg namen wir einen Umweg durch den Malmösund in Kauf um evtl. Elche zu erblicken. Den einzigen haben ich auf dem letzten Bild im Album abgelichtet. Nach der Pause gab es nur noch die Frage ob die Runde über Loftahammar gedreht werden sollte oder es direkt zum Zeltplatz zurückgeht -> wir fuhren direkt zurück, was sich kurz darauf als guter Entschluß zeigte da es anfing zu regnen.

Fazit:
Wir hatten 9 wunderbare Paddeltage in einem der schönsten Paddelreviere Europas. Das Wetter spielte mit, die von uns gewählten Übernachtungsplätze waren alle Prima. Ausser eine paar Zeckenbissen ist auch nichts schlimmes passiert (wenn man mal vom zerstörenten Gedenkmal des VKL absieht, aber Robert liest das hier ja nicht).

Der Rückweg erfolgte für uns diesmal über Karlskrona und Malmö nach Trelleborg. Die Rückfahrt verlief wie die Hinfahrt sehr ruhig auf See.

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Zum 2. Mal, nach einem verlängertem Wochenende im Harz von Ilfeld nach Wernigerode, habe ich nun eine Mittelgebirgs-’Hüttentour’ unternommen. Hüttentour in Anführungsstrichen da es natürlich keine Hütten wie in den Alpen gibt und man Hotels, Pensionen und Gasthöfe nutzen kann/muß. Wir waren auf dem Saar-Hunsrück-Steig, einem von zahlreichen deutschen Premium-Wanderwegen. Beim Wetter hatte ich mit dem schlimmsten gerechnet und bekam fast das Beste.

Bis auf wenige Minuten war es trocken und oftmals sonnig. Wir sind den Abschnitt von Weiskirchen bis Kempfeld gegangen, geplant war zwar bis Idar-Oberstein, unsere Füße wollten aber nicht mehr.  An 5 Tagen gingen wir im Schnitt 20km. Insgesamt kann man auf dem Steig knapp 13 Tage verbringen was uns allerdings sowohl von den Füßen als auch der Zeit too much ist. Der Weg folgt oft schmalen Wegen und umgeht Orte und Zivilisation.

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…aber diesmal etwas anders.
Ziel war diesmal der Lechtaler Höhenweg, südlich des Lechtales. Die Gruppe war mit 7 Personen größer als sonst, es gab aber an keiner Stelle aufgrund dessen Probleme. Der Wetterbericht für die ersten beiden Tage sah Regen vorher, 95%. Dies war auch insofern richtig, allerdings wird ab einer bestimmten Temperatur aus Regen Schnee.

Ab ca. 1700m (wie der touristische Busfahrer verkündetet) lag die Schneefallgrenze. Oberhalb dieser Grenze war an unserem Startpunkt, der Bergstation der Rüfikopfbahn, schon mächtig eingeschenkt. Für sämtliche Wintersportarten hätte es hier wohl schon genügt. Der Weg sollte uns von hier eigentlich zur Ulmer Hütte führen, endete aber an der Stuttgarter Hütte. Ein Übergang zur Ulmer war unpassierbar so das wir bereits um 14:00 unser erstes Bier geniessen durften. Der Nachmittag und Abend wurde mit weiteren Bieren, Essen, Schnäppsen, etc. verlebt. In der Nacht wurde es in unseren Zimmern recht ungemütlich und dem ein oder anderen haben selbst 3 Alpenvereinsdecken nicht gereicht. Am Morgen sah es zunächst so aus als wenn wir heute nicht die Hütte verlassen würden könnten. Mit Hilfe von 2 Hüttenwirten wurden wir aber auf den richtigen Weg gebracht Richtung Zürs. Wobei wir eigentlich mehr im weissen Schneeinferno ausgesetzt wurden. Geschafft haben wir es dann aber doch, geschafft warenauch wir. Von Zürs ging es per Bus nach Lech wo wir uns eine nette Unterkunft suchten. Abends wurde die urige Kneipe Hus8 erkundet. Am Mittwoch schien dann, wie im Wetterbericht angekü ndigt, die Sonne. Und dies sollte die nächsten 4 Tage so bleiben. Unsere Hüttenwirtin empfohl uns den Weg zur Göppingen Hütte im Lechquellgebiet den wir dann auch angingen. Der Weg war wunderbar und mit jedem Meter Höhengewinn wurde die Aussicht schöner. Leider konnten wir nie den Kessel der umliegenden Berge überschauen, die Sicht wäre bestimmt erst an unserer Kurzsichtigkeit geendet. Schon beim Abstieg merkte man die Auswirkung der Sonne. Der Schnee war bereits etwas geschmolzen.
Für den nächsten Tag entschieden wir uns kurzfristig zur Memminger Hütte zu wandern. Der Aufstieg vom Ort Bach war zwar lang, es ging aber durch ein schönes Tal. Die Gruppe wurde nur einmal durch 2 Ungeduldige zerrissen. Der eigentliche Anstieg am Talende hatte es mit ca. 800hm schon in sich, war aber insgesamt gut machbar. Die Hütte war etwas mehr besucht als die vorherige was sicherlich in erster Linie darin liegt das sie sich am E5 befindet. Dieser Weg wird recht stark frequentiert so das ca. 60 Wanderer anwesend waren. Die Nacht war für mich aus einem Grund, für die anderen evtl. aus 2 Gründen, nicht so schön. Im Gegensatz zur Stuttgarter Hütte war es hier viel zu heiß. Das Abendessen war jedoch eine vorweggenommene Entschädigung. Der Abstieg am nächsten Tag sollte uns eigentlich nach Gramais führen, jedoch wurde bereits nach dem ersten, ungespurten Anstieg klar, das es sehr viel kräftezehrender als angenommen werden würde.Daher entschlossen wir uns unfreiwillig (da wir den richtigen Abzweig verpassten) fFür den Rückweg nach Bach. Keiner war darüber unglücklich. Im Gasthof Hermiene haben wir uns noch kurz gestärkt so das wir den restlichen Abstieg durchs Tal auch schafften. Von Bach ging es dann per Postbus zurück in unsere Unterkunft nach Häselgehr in der wir den Urlaub in umgekehrter Reihenfolge das Starts ausklingen ließen.

Fazit:
Es war anders als geplant aber sehr schön. Da wir die Tour nicht wie geplant durchführen können, ist die die Planung für nächstes Jahr schon abgeschlossen. Nur das mit dem Wetter müssen wir nochmal überdenken…?

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Ein unfreiwilliger Selbstversuch endete folgerndermaßen:

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Bereits seit einiger Zeit wollte ich in den Wildpark Lüneburger Heide, aber irgendwie gab es immer was anderes. Nun haben wir es endlich geschafft. Es war recht leer, evtl. auch aufgrund des Wetters, so das wir in Ruhe alles betrachten können. Der Wildpark bietet deutlich mehr Tiere als das Wisentgehege bei Springe, welches aber auch sehr schön ist. Der Eintrittspreis mit 8,50 EUR ist moderat wenn man die Menge an Tieren und Größe des Geländes bedenkt. Zur Zeit ist der Bau eines Schneeleoparden Geheges im gang. Die Tiere sollen demnächst kommen. Ausser unseren heimischen Tieren gibt es Wölfe, Bären, Elche, Rentiere und und und. Ein kleine Auswahl dessen gibt im Album.

Das Gelände ist hügelig und mit viel Baumbestand. Es gibt überall Bä nke und Tische so das man pausieren und essen kann.

Viele Tiere können gefüttert werden, allerdings nur mit dem an den Gehägen in Automaten befindlichen Futter.

Wer nicht alleine wegen des Wildparks den weiten Weg von Hannover nahe Hamburg in Kauf nehmen möchte dem kann ich noch sehr den Barfußpark Egestorf empfehlen. Man spaziert dort ca. 2h barfuß (wie auch sonst bei dem Namen) durch Schlamm, Glas, Moor, Tannenzapfen, usw. Der Barfußpark liegt in der nähe des Wildparks und kann gut verbunden werden.

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Zu Ingos alljährlicher Ostseetour fanden sich diesmal 9 PKHler/innen ein vom Fischland über Darß, Zingst nach Stralsund zu paddeln. Nachdem es letztes Jahr windbedingt garnicht und vorletztes Jahr 4 Tage gegen den Wind ging, sollte dieses Jahr alles besser werden. Als Fazit vorweg kann man schonmal sagen: Es war besser ! Gestartet wurde diesmal auf der Recknitz bei Damgarten. Nach einigen Metern mündet sie bereits in den Ribnitzer See der später in den Saaler Bodden übergeht. Am Wasserwanderrastplatz von Dierhagen nach 10 km wurde erstmal ausgiebig Pause gemacht mit Siesta, Bier und Sonnebad. Der Türcode des Herren-WC war auch schnell geknackt (1,2,3,4 für alle die mal müssen). Bei schönstem Sommerwetter ging es dann durch den teilweise nur knietiefen Bodden zum Hafen nach Althagen, unserem heutigen Tagesziel.

Dort durften wir auf einem schöner Platz direkt am Ausstieg im Windschutz des Schilfs campieren. Eine Public-Viewing Bühne konnte wir am Abend bei kurzem Regenschauer als Lagerplatz nutzen.

Auch am nächsten Morgen sollten wir sie brauchen. Am Donnerstag ging es dann weiter nach Zingst, nun wiedermal wie immer mit I.H. gegen den Wind. Leider hatten sich auch Wolken vor die Sonne geschoben so das es insgesamt nicht mehr so schön war. Ein kleines Gewitter zwang uns nach dem Koppelstrom den Bodstedter Bodden weiter als geplant aus zu fahren. An unserem Tagesziel Zingst angekommen, standen wir nun vor der Qual der Wahl des Lagerplatz. Zur Wahl Stand zunächst der 1. Hafen von Westen aus gesehen. Er war uns durch 2 unangenehme Dinge vom letzten Mal bekannt: Der schlechte Ausstieg und der hohe Preis (..für diese Leistung). Somit ließen wir ihn erstmal links liegen. Die nächste Möglichkeit war der nahe Angelverein. Trotz Rettung eines Blinkers durch unseren Fahrtenleiter ließ sich der wackere Angelschwinger nicht überreden das wir dort campen dürfen. Für ein Bier in der Angelverein eigenen Kneipe dürften wir hingegen gerne anlegen – na dann Prost ! Als nächstes folgte der Hafenmeister der uns den Tipp gab mal in Hafen 2 nachzufragen, da könne man wohl zelten. Und so war es dann auch. Wir durften neben den Bootshallen unsere Zelte aufschlagen. Die Lage am Wasser war gut und der Ein- und Ausstieg perfekt. Der Preis war es auch, die Mücken am Abend nicht und die wunderbar helle, die ganze Nacht scheinende Beleuchtung nahe der Zelte für einige auch nicht.

Am Freitag fuhren wir dann ohne Wind (ich muß das hier mal unterstreichen da das selten vorkommt) über den Barther Bodden und der Grabow zum Hafen nach Barhöft. Davor stand allerdings zunächst das Abwettern eines Gewitters in den weiter oben beschriebenen Bootshallen – ideal auch für uns. Das Wetter änderte sich im Laufe des Vormittags von eben diesem Gewitter, über trocken und diesig bis hin zu sonnig und sehr Schwül. So kam die Pause beim Wasserwanderrastplatz nähe Nisdorf gerade gelegen. Die vermeintlichen bis zum Ufer reichenden Fischernetze führten dazu das sich 2/3 der Gruppen 500m mehr ins Fahrtenbuch schreiben dürfen. Toiletten gab es am WWR keine, so das der ein oder andere auf der Suche nach einem guten Platz bereits zu Fuß fast am heutigen Etappenziel landetet, naja fast. Die letzen 11 Kilometer bis zum Hafen von Barhöft quälte den ein oder anderen die schwüler Luft.

Der uns dort zugewiesene Liegeplatz hatte wiederum 2 Nachteile: Noch mehr Mücken als anderswo und evtl. die Quelle dessen: Hundehinterlassenschaften. Die Duschen waren hier sehr schön und der Preis moderat mit 50 Euro. Was dem Platz jedoch fast fehlt sollten wir am Abend spüren: Eine Unterkunfts- oder wenigstens Unterstellmöglichkeit bei schlechtem Wetter. Zum Glück kam der starke Wind von hinter dem Hafenmeisterhaus, so das der kleine Dachvorsprung (dem Spitzdach sei Dank, statt Flachdach) uns zumindest 4/5 Wind und Regenschutz gab. Lustig wurde es trotzdem da verschiedene Wein verköstigt wurden.

Am nächsten Morgen war zwar der Regen verschwunden, der Wind hatte hingegen nicht nachgelassen. So wurde nach dem Frühstück in der Sonne der Beschluss gefasst das heutige Ziel Stralsund nicht mehr anzugehen sondern die Fahrt hier zu beenden. Nachdem Katrin die Fahrer dankenswerter Weise abgeholt und zu den Autos zurückgebracht hatte, traten wir die Heimreise an. Ein kleiner navigatorischer Ausflug endete noch fast im Warnowtunnel, danach lief es dann aber störungsfrei bis Hannover.

Bilder der Tour gibt wie immer im Album unter 2010 -> 10 Bodden und die GPS-Aufzeichnungen zum metergenauen Nachpaddeln unter Tracks.

Paddelkilometer:
Damgarten-Althagen 20km
Althagen-Zingst 26km
Zingst-Barhöft 26km

Mal sehen wo wir nächstes Jahr gegen den Wind steuern !

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Knapp 6 Wochen stand das neue Rad nun im Keller (OK, es war auch schonmal in der Leinemasch) und konnte heute das erste Mal richtig bewegt werden.

Den Osterwald hatte ich durch 2 sehr nett gelegene Cache vor kurzem erkundet und da er nicht so weit von Hannover entfernt liegt ausgewählt. Wir fuhren kreuz und quer durch Osterwald, Nesselberg und Kleinen Deister. Die Auffahrt zur Sennhütte nahmen wir gleich 2x, nach einer ausgiebigen Stärkung ging es dann auch 1x bergab. Der schönste Teil der Tour war zum Schluß die kurze Auffahrt zum Ritterkreuz mit wunderbarem Singletrail. Das Video zeigt die Abfahrten von der Sennhütte sowie die vom Ritterkreuz auf dem Kammweg entlang der Barenburg.

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Über Ostern waren wir zurück in Wesenberg an der Strelitzer Kleinseenplatte, genauer am Woblitzsee. Auf unser letzjährigen Gepäcktour hat es uns hier so gut gefallen auf dem Platz vom Union Wesenberg. Das Wetter war so gut das wir 3xpaddeln, 2xradeln und 1xwandern konnten.

Bilder gibts im Album.

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Lang, lang ist’s her, aber ich hab mein Boot sofort in der Bootshalle gefunden. Der Pegel der Innerste war zu gering, deshalb ging es zur Ilme bei Einbeck, ein würdiger Ersatz.

Der Pegel in Oldendorf stand bei 120cm, so das für die ‘Locals’ klar war: Wir müssen weit oben einsteigen. Weit bedeutet in diesem Fall, weit oberhalb dessen was im DKV-Führer als Kilometer 0 angegeben wird. Und dies sind ca 3,5 km oberhalb Reliehausen. Ich bin diese Strecke vor ca.

4 Jahren schon einmal gefahren und hatte nur beste Erinnerungen. Von der etwas höher parallel führenden Straße konnte ich 1x (in Worten einmal) einen vermutlich umtragewürdigen Baum erkennen. Beim Einstieg wurde schnell klar: Der Pegel passt – einsteigen. Was nun folgte war, anders als aus der Autoperspektive zu erahnen, ein Mix aus paddeln und umtragen. Erst kurz vor Reliehausen war das Umtragen der Bäume vorbei, nun folgten lediglich Wehr- und Brückenumtragungen. Apropos Brücken, manche war zu niedrig, manche hoch genug zum unterfahren. Problematisch waren eigentlich nur die die sich nicht genau in eine der Kategorien einordnen ließen. Genauso wurde dann an diesen auch Verfahren: Teils wurden sie geduckt, getaucht und per Doppelboot befahren. Passiert ist allen nichts, naß waren wir sowieso vom ‘Baum-ausetzen-einsetzen-paddeln’.

Das Ende an der Bruchmühle wurde insgeheim von jedem herbeigesehnt, auch wenn das natürlich keiner zugibt. Ich oute mich: Ich hab mich aufs Ende gefreut !

So geht ein schöner Paddeltag nach 5h paddel-wander-Mix bei typischem Ilme Wetter (bedeckt mit Nieselregen) vorbei.

Den GPS-Track der Tour gibts hier . Demnach waren es 11km. Nach DKV-Führer müssten es eigentlich mehr sein, aber da gab es ja schön öfter Differenzen (siehe Leine).

Kleines Video meiner Neuerwerbung gibts hier. Das war mein erster Test – ich übe noch. Was geht kann mir hier sehen, auch wenn ich diesen Sport sicherlich niemals ausüben werde.



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Bei verregnetem Wetter haben wir heute die Leine-Frühlingsfahrt sausen lassen und endlich das neue Klimahaus in Bremerhaven besucht. Das Haus wurde letztes Jahr durch Bob Geldorf eingeweiht und ist vom Thema sicherlich einzigartig auf der Welt. Man nimmt an einer Reise entlang des 8. Längengrades, ausgehend von Bremerhaven, rund um den Erdball teil.

Dabei gelangen wir über die Schweiz, Afrika, Antarktis, Südsee, Arktis und Halig Langeneß wieder zum Ausgangspunkt zurück. Und das inkl. der jeweilig vorherschenden Temperaturen.

Die Jacke sollte man jedoch besser im Auto in der Tiefgarage lassen, da der überwiegende Anteil doch recht mollig ist.

Weitere Attraktionen in Bremerhaven sind das Deutsche Schiffahrtsmuseum, das Auswandererhaus und die Dachteresse des Atlantic Hotel Sail City mit super Aussicht auf alles. Nicht zu verschweigen der Zoo am Meer.

Alles zusammen mit noch etwas mehr nennt sich Havenwelten , ist wirklich beeindruckend und bietet Ausflugspotential für viele Tage.

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